Museum für Post und Kommunikation

Mauerwerksbau aus der Zeit 1894 - 1896 mit Kappendecken und diversen anderen Systemen, teilkriegszerstört, teilsaniert und zu DDR-Zeit mit Systembauten angebaut.
Im Rahmen des Um- und Anbaus wurden folgende Bauteile verändert: Gigantengruppe h = 6,8 m auf dem Dach als neue räumliche Rahmenkonstruktion als Basis für die künstlerische Verkleidung mit entsprechender Verankerung auf den alten Verankerungselementen, Sanierung und teilweise Neuverankerung der Natursteinfassade, Austausch diverser Deckensysteme, Herstellen von großen Schlitzen und Öffnungen bis an die Grenze des im Mauerwerksbau machbaren.
Anbau als Versuchsbau zu DDR-Zeit mit Deckensystem bestehend aus Pilzstützen mit eingehängten Gerber-Einfeldsystemen und Stabilisierung über Geschossquerkräfte, die Decken lagen auf anderen Höhen als der übrige Altbau, Fassade war bereits komplett saniert, deshalb Stabilisierung im Bauzustand durch Stahlverbände, sukzessiver Abbruch der Stahlbetondecken und Einbau neuer Decken auf neuen Höhen, dabei Umbau in ein durch Wandscheiben ausgesteiftes Normalsystem.
Unterkellerung des Innenhofes (Ausstellungstresor) bis unter HGW mit Unterfangung großer Gebäudeteile. In der Ausstellung z.B. Unterkonstruktion für die in Teilen hängende Postkutsche.
| Anschrift: | Leipziger Str. 16, 10117 Berlin |
| Bauvolumen: | 30.000.000 € |
| Leistungsbild: | Tragwerksplanung, thermische Bauphysik |
| Projektzeit: | 1994 - 1999 |
IBKaiser - Dipl.-Ing. Joachim Kaiser
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10717 Berlin
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Museumsstiftung Post und Kommunikation
Leipziger Str. 16
10117 Berlin
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Projektbilder

- Straßenansicht

- Gigantengruppe mit Weltkugel

- Einangshalle

- Innenhof

- Postkutsche als Explosionskunstwerk


